Die IUKL lud zur WM. Unter der Führung des Präsidenten des BVDKS Vadim Sichwardt kamen aus allen Teilen  die Athleten zusammen um ihr Land zu vertreten. Pandemiebedingt war das Teilnehmerfeld nicht ganz so groß, wie in den Jahren vor der Pandemie aber immerhin konnte man rund 438 Teilnehmer verzeichnen. Die ersten Sportkameraden trafen bereits Donnerstag ein, um sich wiegen zu lassen. Vadim Sichwardt hatte gleich eine Dreifachbelastung. Als Wettkämpfer, Landesrepresäntant und als Wettkampfrichter.
Am Freitag starteten in aller Frühe Alexander Maslobojev (2.Platz) und Vadim (1.Platz) in der Amateurklasse Biathlon. Ihnen folgten Silvia Hoch (1.Platz) und Tina Heidegger (1.Platz) in der selben Klasse Damen. Mykola Mosiichuck trat als EINZIGER in der Profiklasse im Biathlon  (2 × 32 Kg) an und konnte in seinem ersten internationalen Wettkampf einen respektablen 6.Platz erkämpfen.  Andere deutsche Profis waren leider verhindert.
Abgerundet wurde der Tag dann am Abend mit dem ersten Teamrelay im Jerk.(Amateure) mit Alexander, Vadim und den beiden neuen Mitgliedern Klaus Schlieckenrieder und Alexander Knöß.
Die hervorragende Kondition der Athleten verwies die Konkurenz auf die Plätze.(1.Platz) So dass hier die ersten Goldmedaillen eingefahren werden konnten. Durch technische Probleme verzögerten sich die Wettkämpfe dabei erheblich, so dass die Mannschaft die Wettkampfarena erst um 23.30 Uhr verlassen konnte. Ein Highlight des Tages dürfte auch der Auftritt Ivan Markovs (Rus) gewesen sein, der mit 179 WH (2× 32 Kg) einen neuen Weltrekord im Jerk aufstellte.
Am Samstag starteten die ersten Wettkämpfer wieder in aller Frühe. Klaus Schlickenrieder(1.Platz) und Alexander Knöß(2.Platz) mussten sich in aller Herrgottsfrühe dem Longcycle stellen.
Eine Platzierung auf dem 5.Platz erkämpfte sich Mikola in der Profiklasse mit 38 WH. Hier dürfen wir für die Zukunft sicherlich noch mehr erwarten.
Mittags war dann das Teamrelay im LC dran. Hier vertraten Alexander und Klaus die Mannschaft erneut zusammen mit Ralf Kuhn und André Baudach. Am Ende war man mit Polen gleichauf auf dem 2.Platz. Da das polnische Team leichter war, übernahmen sie diesen laut Reglement, so dass man sich mit dem 3.Platz (punktgleich) zufrieden geben musste. Nach fulminanter Aufholjagd war Irland der Sieger.
Alle Zuschauer waren sich einig, dass dies tatsächlich der spannendste Wettkampf war, lag Deutschland am Anfang doch vorne. In den meisten Wettkämpfen setzten sich die Sieger recht früh vom Feld ab.
Am Abend traten die Damen noch mal an. Christine Wanner und Daniela Kuhn traten im Snatch der Damen Masters an und mussten dann gleich im Anschluss zusammen mit Silvia und Tina im Biathlon- Relay erneut antreten. Gute Technik und Durchhaltewillen schafften auch hier attraktive Platzierungen.(alle 1.Platz)
Am Abend konnte dann das Team noch mal zusammen kommen und gemeinsam ein Abendessen im örtlichen Restaurant einnehmen. Leider wurde man pünktlich um 23. UHR raus geschmissen. So zog man in die Hotellobby weiter. Hier setzte sich dann Ivan Markov wie selbstverständlich zum Team und beantwortete neugierige Fragen. DEN derzeitigen Star des Kettlebell so hautnah zu erleben, dürfte nicht nur für mich ein besonderes Ereignis gewesen  sein. Leider störten hinzugekommene Teilnehmerinnen eines Schönheitswettbewerbs etwas die Stimmung.
Der letzte Tag war leider schon gekennzeichnet von Abreisen so dass das Zuschauerfeld am Sonntag eher klein ausfiel.
Jewegenij Seip, holte mit 146 WH im Onearmlongcycle (Paralifter) eine weitere Goldmedaillie.
Wir danken der @Stolberger Turngemeinde 1883 e.V., die Jewgenij den Aufenthalt und die Teilnahme ermöglichte. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, wie auch das dünne Teilnehmerfeld in dieser Disziplin ausweist.
Ralf Kuhn konnte sich ebenso noch einen 3.Platz im Veteranenlongcycle sichern. In derselben Disziplin der Damen sicherte sich seine Frau Daniela erneut einen 1.Platz. Ebenso trat Thomas Wanner in einem starken Teilnehmerfeld in eben dieser Disziplin an und erkämpfte mit 60 WH einen 5.Platz.
Die Güte der deutschen Athleten zeigte sich auch in der Mannschaftswertung. Den 5. Platz errang Deutschland, musste sich aber nur Mannschaften geschlagen geben, die deutlich größer waren. Insgesamt waren 32 Nationen anwesend.
Am Ende waren sich alle einig, dass es ein sehr schönes Wettkampfwochenende war und vor allem der Teamzusammenhalt und -Kameradschaft es zu einem besonderdn Erlebnis machten. Natürlich waren weitere Stars des Sports auch ein Anreiz: z.B. Kimberly Fox (USA)  die Benidzes(Rus) (Dhonny dürfte der Bekannteste sein), Valentyn Berbenychuck (Ukr) und natürlich Ivan Markov. Budapest als Stadt ist auch sehr empfehlenswert. Niemand konnte sich ihrem Reiz entziehen und so wurde wettkampffreie Zeit genutzt, Budapest zu erkunden.
Im Namen des Teams darf ich noch mal unseren besonderen Dank an Vadim Sichwardt aussprechen, der vor Ort, trotz seiner Belastung, uns immer freundlich zur Seite stand. Ebenfalls wollen wir ihm und Waldemar Grinjuk zur Zulassung als internationale Wettkampfrichter gratulieren.