Die ersten Berlin Open brachten die Kettlebell-Gemeinschaft in die Hauptstadt. Die Berlin Kettlebears rund um Karsten Bollert und André Chahor organisierten einen Amateurwettkampf mit frei wählbaren Gewichten und Satzzeiten von fünf, zehn oder 30 Minuten.
Ein Einstieg in den Wettkampfsport
51 Anmeldungen gingen ein. Nach zahlreichen krankheitsbedingten Absagen blieben 30 Starts. Das Format mit Teilnahmemedaillen sollte besonders jungen Athletinnen und Athleten erste Wettkampferfahrung ermöglichen.
Auch Mitglieder der Nationalmannschaft nutzten die Veranstaltung als Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft am 9. März 2024 in Hoppstädten-Weiersbach und erprobten teilweise neue Gewichte.
Leistungen von Jung bis Alt
Eva Claaßen kehrte nach längerer Pause auf die Plattform zurück. Jewgenij Seip erreichte im One Arm Long Cycle 128 Wiederholungen. Jeremy Behrend absolvierte seinen ersten Wettkampf mit 71 Wiederholungen und 8 kg.
Alexander Suhodolin erzielte im Alter von 80 Jahren nach 40 Jahren Sporthallenpause 112 Wiederholungen mit 8 kg. Der neunjährige Willy Spieckermann erreichte mit 4 kg insgesamt 151 Wiederholungen. Vadim Sichwardt brachte außerdem fünf junge Athletinnen der Turngemeinde Stolberg mit.
Gemeinsam getragen
Der BVDKS unterstützte mit einem dritten Wettkampfsatz Kettlebells, der künftig in Berlin für Nordostdeutschland gelagert wird, sowie Anzeigetafeln und Aufstellern. Sechs Vereinsmitglieder bewegten über drei Tonnen Ausrüstung. Beim Abbau halfen Zuschauer, Angehörige und Aktive; ein angereister Athlet unterstützte auch beim Abladen der ersten rund 1,5 Tonnen am Lagerplatz.
Eine Cafeteria mit Käse-Lauchsuppe, Nudelsalat und Bouletten sowie die Musik von DJ Stefan C. Maus sorgten für gute Stimmung. Günther Bauch moderierte den Tag. Das Publikum unterstützte die Sportler bis zum letzten Flight.
Die Berlin Kettlebears und der BVDKS bedanken sich bei allen Teilnehmenden und Helfenden für ihren Einsatz und den gelebten Teamgeist.
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